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Erntedankfeier im Waldkindergarten

Der Herbst beginnt und Felder und Gärten wurden abgeerntet. Zeit um Dank zu sagen-Zeit für unsere Erntedankfeier.

Unsere Kinder bedankten sich für das Gemüse, das sie mit in den Kindergarten gebracht hatten und das so gut wachsen konnte. Im symbolischen Hinlegen von Tüchern dankten wir für die Sonne, den Regen und die Erde ohne die nichts wachsen könnte. Auch den Landwirten galt ein Dankeschön, denn ohne ihre Arbeit auf den Feldern könnten wir nichts ernten.

Nach unserer kleinen Feier wurde das Gemüse von fleißigen Kinderhänden gewaschen, geschält und von den Kindern alleine oder mit Hilfe von Felix und Kathi klein geschnitten. Christl entzündete inzwischen mit einigen Kindern das Feuer und kochte anschließend mit allen eine schmackhafte Gemüsesuppe, die so lecker war, dass nichts übrigblieb.

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Herbstzeit – Erntezeit - Zeit der Sinne

Eine Zeit der Sinne konnten wir beim Apfelsaftpressen erleben. Erst wurden Apfelschnitze unter einem Handtuch verdeckt erschnuppert. Anschließend bekamen alle Kinder, die das mochten, ein Apfelstück zu essen, genüsslich kauen, im Mund zergehen lassen und schlucken.

Dann ging es los mit dem Apfelsaft. Zuerst durften die Kinder Äpfel in einen Schredder legen und so die Äpfel mit den Händen fühlen. Dann war Feingefühl gefragt, denn der Schredder war sehr tückisch und wirbelte die Äpfel in einem Tanz umher, als die Kinder ihn drehten. Erst als sie etwas kleiner geschnitten waren ging es flotter voran. Das gehäckselte Apfelmaterial wanderte in eine kleine Handpresse um dort gepresst zu werden. Die jüngeren Kinder hatten noch Glück, denn zu Beginn ging es verhältnismäßig leicht den Hebel zu drehen, doch das änderte sich mit jedem Kind, das mithalf. Nur mit Muskelkraft haben sich die Äpfel ihren Saft entlocken lassen. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt. Als Abschluss der Aktion durfte jedes Kind den frisch gepressten Apfelsaft probieren. Auf der Zunge jeden Tropfen genießen, im Mund schwenken und erst dann langsam schlucken. Welch ein Genuss!

Ein Geschenk der Natur, das wir viel zu selten pur genießen können.

Christl 

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